Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern grenzt im Norden an die Ostsee, im Westen an
Schleswig-Holstein,
im Südwesten an
Niedersachsen, im Süden an
Brandenburg und im Osten an die
Karte von Polen. Die Hauptstadt von Mecklenburg Vorpommern ist Schwerin.
Geschichte von Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg war ursprünglich von Germanen bewohnt und wurde im 7. Jahrhundert von Wenden (Obotriten) besetzt. Unter Heinrich dem Löwen im 12. Jahrhundert unterworfen,
wurde das Land völlig eingedeutscht. 1701 wurde das Gebiet in Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz eingeteilt. Diese beiden Teile wurden 1815 Großherzogtümer,
1918 Freistaaten und 1934 zu einem Land vereinigt. Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern entstand 1945 in der sowjetischen Besatzungszone, bestehend aus dem ehemaligen
Land Mecklenburg und Vorpommern, dem westlich von Stettin gelegenen Teil des früheren preußischen Regierungsbezirks Stettin, und dem ehemals hannoverschen Amt Neuhaus.
1952 wurde das Land durch die Verwaltungsreform der DDR aufgelöst und in drei Bezirke (Neubranden-burg, Rostock und Schwerin) aufgeteilt. Der südöstlichste Zipfel
Vorpommerns kam zum Bezirk Frankfurt/Oder. 1990 erfolgte die Neugründung des Landes Mecklenburg-Vorpommern durch Zusammenlegung der DDR-Bezirke Neubrandenburg
(ohne die Kreise Templin und Prenzlau), Rostock und Schwerin (ohne den Kreis Perleberg). Das heutige Bundesland Mecklenburg-Vorpommern besteht zu etwa zwei Dritteln aus
dem historischen Land Mecklenburg. Dazu kamen vom ehemaligen Preußen das Gebiet Vorpommerns, kleine Teile der Prignitz und der nördlichste Zipfel der Uckermark.
Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern
Das mecklenburgisch-vorpommersche Niederdeutsch gehört zum Ostniederdeutschen.
Landesnatur in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern hat von allen Bundesländern die längste Küste. Die größten Inseln sind Rügen, Usedom, Poel und Hiddensee. Die Landschaftsformen jenseits der
Küstenlinie gliedern sich in nordöstliches Flachland, Rückland der Seenplatte (umfasst in den Landkreisen Demmin und Uecker-Randow Teile Vorpommerns sowie das nordöstliche
Mecklenburg), Höhenrücken und Seenplatte (zieht sich von Nordwest-Mecklenburg bis in den Mecklenburger Südosten), südwestliches Vorland der Seenplatte
(Gebiet südwestlich der Landeshauptstadt Schwerin) und einen kleinen Teil des Elbetals. Die größten Seen in Mecklenburg-Vorpommern sind der Müritzsee und der
Schweriner See in der mecklenburgischen Seenplatte. Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern ist flach bis hügelig, die höchsten Erhebungen in Mecklenburg-Vorpommern
sind die Helpter Berge (179 m).
Wirtschaft von Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern ist eine der industriell schwach entwickelten Regionen von Deutschland. Traditionell ist die Werftenindustrie (Volkswerft in Stralsund, Aker-Werften
in Wismar und Rostock, Peenewerft in Wolgast sowie die mittelständische Yachtwerft in Greifswald) bedeutend. Die beiden traditionsreichen Universitäten des Landes,
die Universität Rostock und die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, um die sich zahlreiche Forschungsinstitute angesiedelt haben, tragen zur wirtschaftlichen
Entwicklung des Landes bei. Wichtig für den Fremdenverkehr ist vor allem die Küste.
Fremdenverkehr in Mecklenburg-Vorpommern
Die Region Vorpommern ist einer der touristischen Schwerpunkte in Deutschland, insbesondere in den Kreisen Ostvorpommern und Rügen. Weitere Fremdenverkehrsgebiete in
Mecklenburg-Vorpommern sind die Küsten der Landkreise Nordvorpommern und Bad Doberan sowie die Mecklenburgische Seenplatte.
Sport in Mecklenburg-Vorpommern
Zu den bekannten Fußballvereinen zählen Greifswalder SC, SV Warnemünde und der FC Hansa Rostock.
Im Segeln ist das Bundesland für die Warnemünder Woche und "Hanse Sail in Rostock" bekannt.